Bloody Mary

Heilige Jungfrau im Tomatensaft

Geheimnis der Blutigen Maria gelüftet

Teil V. Hier geht´s zu: Teil I.: Schwein mit Socken, Teil II.: Feine Küche, Teil III.: Europäischer Kannibalismus, Teil IV.: Speisetabus und Teil VI.: Blutiges Exempel

"Bloody Mary" - ein Cocktail aus Wodka, Tomatensaft und Gewürzen. Ja, und sonst?  Maria
"La Belle et la Bête" - Die Schöne und das Biest, ja, aber auch die "Doofe". Allen Ausländern fällt der seltsame Gebrauch des Englischen "bloody" oder auch "bloody-minded", auf, also blutig, und dann: Grausam, verdammt, verflucht bzw. blutrünstig. Niemand bei uns versteht, was die Engländer bloß mit ihrem "bloody" haben und warum der Ausdruck denn so verpönt ist. Aber in "guter" Gesellschaft ist er unmöglich. Man würde sich bei Gebrauch gleich abseits stellen.

Ein Cocktail, der es in sich hat ...

Ja, was ist das Fluchen überhaupt; warum wird geflucht und worüber? Beim "bloody" handelt es sich um eine ganz eigene Geschichte, die andere Völker so nicht kennen.
Hier eine kleine Aufklärung: Zwar wurden unter Maria I. von England, Tochter Heinrichs IV. aus der Ehe mit Katharina von Aragon, die den Beinamen "Bloody Mary" erhielt, so 300 Protestanten verbrannt, aber sooo viele sind das ja nicht - jeder, von Männern angestiftete Krieg kostete ein Vielfaches - und wo bitte ist das Blut auf dem Scheiterhaufen? Nein, blutige Kriege hatte sie nicht geführt, aber sie wollte das Rad der Geschichte zurückdrehen und den Katholizismus als Staatsreligion einführen bzw. retablieren. Wer die Engländer kennt und weiß, wie und worüber sie fluchen - im Gegensatz zu uns nämlich eher genital wie z.B. die ganzen nichtprotestantischen (bei uns meist katholischen) Mittelmeeranrainer - dem wird es wie Schuppen von den Augen fallen. Hier wird auf etwas anderes abgezielt: Es ist ein Wort- bzw. Gedankenspiel mit der "Jungfrau" Maria. Damit wird sie angegriffen und erniedrigt.

Maria menstruiert

In den Religionskriegen ging es darum, den Einfluss des Vatikans einzudämmen, sich unabhängig zu machen, sich nicht mehr in die Belange des Landes von einer fremden Staatsmacht hineinregieren zu lassen (1). Die Marienverehrung, die Heiligen mit der obersten Protagonistin Maria, stand für den verhassten Katholizismus, den Papismus. Der Protestantismus schaffte folglich die Verehrung ab, allerdings nicht die Heiligen selbst. Indem Maria sich wegen ihrer weiblichen Eigenschaften, dem Zyklus, in eine "normale" Frau verwandelte, wurde sie vom Sockel gestoßen. Sie wurde "irdisch", wie ihre anderen Geschlechtsgenossinen, und mehr noch: Sie wurde verflucht, womit man die Katholiken bis ins Mark traf, denn bei nüchterner Betrachtung der Marienverehrung springt ihr hochlibidinöser, gefühlsschwangerer Charakter ins Auge. Gottvater und Gottesmutter, das ist die früheste Kindheit; das steckt in uns allen. Ödipus, den die Griechen nicht erfunden sondern vorgefunden haben, lässt grüßen.

Verflucht sein

Das Hebräische "dam", Blut, findet sich im lateinischen "damnare", im Englischen bzw. Französischen "damned", "condamner" in "verdammt", "Dame", "Madame". Die "Notre-Dame" ist Maria, und die kann beim Fluchen ganz schön ihre "bloody" Tage haben, ansonsten ja nicht, da asexuell. Blutend menstruierend wird "verdammt" gleichgestellt, was auch in dem Ausdruck "to have the curse" - den Fluch, also "die Tage" haben, wiederkehrt, denn der Gott hat das Weib wegen seiner Verdorbenheit dazu verflucht. Andere glauben, die "Dame" stamme von der lateinischen "Domina" ab.
Wie auch immer: Die Produktion minderwertigen Nachwuchses war also gleich mit dem Doppelten an Abstinenz für Jungen, also achtzig Tage zu ahnden. War diese Frist wirklich eine Strafe? Wer weiß? Auf jeden Fall wurden Frauen als Quelle von Unreinheit nicht zum Altardienst zugelassen, was ja an sich kein Nachteil ist, aber seltsamerweise von manchen "fortschrittlichen" Exemplaren als Benachteiligung aufgefasst wird ... Sie wollen ihre Geschlechtsgenossinnen religiös binden statt sie zu befreien, streben "Priesterinnenämter" an, wollen intern mitmischen und glauben, das sei der Weg ins Heil: Käßmann, Heinemann und wie die ganzen Betschwestern alle heißen, auf islamischer Seite z.B. Lamy Kaddor (2), die alle nur eins beabsichtigen: Frauen über eine Beteiligung, eine Mitsprache, Pseudoemanzipation oder wie auch immer, bei der Stange zu halten.

Teil V. Hier geht´s zu: Teil I.: Schwein mit Socken, Teil II.: Feine Küche, Teil III.: Europäischer Kannibalismus, Teil IV.: Speisetabus und Teil VI.: Blutiges Exempel

Näheres und ergänzend siehe das E-Book Die Sau ist nackt - Das Weib muss weg.

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1.) Die Politk bei uns betreibt das Gegenteil. Sie holt die staatliche türkische Religionsbehörde, die Ditib, ohne jedwede Not mit ins Boot. Die Türkei regiert also mit in unsere Lehrpläne für Muslime mit hinein, was der Vatikan, eine andere Staatsmacht, aber auch tut, und was niemanden zu stören scheint.

2.) Kaddor, "Islamwissenschaftlerin", geistert wie Ajatulla Hübsch durch die Talkshows, fällt durch ihr unsäglich dummdreistes Geschwätz auf, und ist bekannt, weil fünf ihrer Schüler, denen sie in Dinslaken-Lohberg "Islamunterricht" zuteil werden ließ, in den Dschiad nach Syrien, Heimatland v. Kaddors Eltern, aufbrachen. Anstatt sofort von ihren diversen Funktionen zurückzutreten, fordert sie "mehr Bildung, Bildung, Bildung ...". Welcher Art? Islamunterricht? Gemeint ist natürlich unser Geld. Auf jeden Fall sind vier ihrer "Lohberger Brigade" wieder zurück und werden hier, "traumatisiert", unter viel Aufwand, wieder aufgepäppelt. Einer der Bande, ein Nils D., stand im Feb. 2016 vor Gericht. Kaddor erwähnt sie in ihrem neuen Buch "Zum Töten bereit" in Klappentext und Vorwort, aber man erfährt weiterhin nichts über sie. Was hätten die vielleicht über die Qualität ihres Unterrichts, ihr offensichtliches Scheitern, zu berichten?
Ende November 2015 meldet der Spiegel, dass der Hauptdrahtzieher des Attentats in Paris, Abdelhamid Abaaoud, mit einigen Mitgliedern im selben Haus in Asas, Nordsyrien, wohnte.