Corona-Verbreitung und Warenverkehr

Corona-Verbreitung über den Warenverkehr Corona-Verbreitung Warenverkehr

Österreich hat die Grenze zu Italien quasi geschlossen; die Deutschen wähnen sich in Sicherheit. Weit gefehlt, denn es klafft durch den Warenverkehr eine ziemliche Sicherheitslücke. Es ist die sog. "Rollende Landstraße", die Sorgen bereitet und zur Corona-Verbreitung beiträgt. Gemeint ist damit die Verschiebung des Schwerlastverkehrs auf die Schiene, um eine Entlastung auf den Alpenrouten zu erzielen.
Alle LKWs aus Italien werden in Novara auf Güterzüge verladen und landen samt Fahrern in Freiburg, um ausgeladen zu werden und von dort ihre Ziele anzusteuern. Ein wundervolles Einfallstor für Corona und auch anderes Getier, das niemand braucht und nicht haben will. So wird vermutet, dass die aggressive Tigermücke, Verbreiterin des Erregers des Dengue-Fiebers, es per LKW über die Alpen geschafft hat und in den Regenwassertonnen der angrenzenden Schrebergärten bei der Verladestation am Güterbahnhof gleich ideale Vermehrungsmöglichkeiten gefunden hatte. Sie breitet sich im Südwesten aus, da sie in den Rheinauen beste Brutstätten hat und hat bereist Hessen erreicht.

Novara liegt im Piemont und zwar nur hundert Kilometer von Codogno entfernt, wo Corona in Italien erstmals auftrat und sich im ganzen Land verteilte.
Bis zu elf Züge rollen täglich in Freiburg an, beladen mit maximal 22 Lastern samt Fahrern, also bis zu 230 täglich etwa. Ein paar "verschärfte" Hygieneregeln gelten, u.a. die bekannte famose Anweisung, dass man in die Ellenbeuge niesen solle ... Ein ziemlich hilfloser Rat in Anbetracht dessen, wir sich Corana tatsächlich verbreitet. "Die Wagen, in denen die Fahrer ihre Ruhezeiten verbringen, werden nach der Ankunft nun "gründlicher" desinfiziert" als gewöhnlich, heißt es. Nicht nur die sanitären Anlagen, sondern auch die Griffe und die Aufenthaltsräume. Toll! Aufmerksam könnten einige geworden sein, als die Nachricht von einem Eisenbahnunglück bei Auggen durch die Presse ging. Bei handle es ich um eine "Rollende Landstraße", bei der die LKW-Fahrer in einem Wagon sitzen", hieß es.  

In umgekehrter Richtung ist in punkto Reisen natürlich alles zum Erliegen gekommen. Gondeln und Palazzi harren besserer Zeiten. Auch der Warenverkehr wird rapide abgenommen haben.

Ein weiteres Einfallstor für Corona, nämlich in Gestalt von Tausenden von Pendlern aus dem benachbarten Elsass, einer schönen deutschen Region in Frankreich, wurde geschlosssen. Das Elsass, Lothringen und das angrenzende Gebiet an der belgischen Grenze gelten als Risikogebiete und die Pendelei wurde unterbunden.

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