EPR-Albtraum

Arevas neue Reaktoren mit Rissen

Desaster für französischen Atomkonzern

Mitmachen bei der Unterschriftenkampagne

Die Franzosen haben Riesenprobleme mit ihrer neuen Reaktorgeneration vom Typ Europäischer Druckwasserreaktor (EPR). Mitbeteiligt ist Siemens.
Der erste wurde in Finnland hochgezogen, der zweite in Flamanville, Normandie, der dritte soll im englischen Hinkley Point errichtet werden. Ferner wurden welche nach China verkauft, und auch Tschechien will vier Werke bauen.
Die „Fabrikationsfehler“ bei der Stahldecke des Druckbehälters in Flamanville sind so gravierend, dass es das Aus bedeuten könnte, denn alle Leitungen sind bereits verlegt.
Dabei sind die Bauarbeiten um fünf Jahre im Verzug, wobei sich die Kosten auf neun Milliarden Euro verdreifacht haben.
Ähnlich ist die Lage beim finnischen EPR in Olkiluoto. Dort war zunächst mal der Beton zu schwach und sorgte für jahrelange Verzögerung.

Gebaut werden können die Reaktoren nur bei staatlichen Garantien des Abnahmpreises, d.h. letztlich zahlt der Steuerzahler. Eine Geschichte, die England grade durchzudrücken versucht.
Gegen die skandalösen Atom-Beihilfen will die österreichische Regierung beim Europäischen Gerichtshof Klage einreichen.

Unterschriften

Dazu sammeln die "Stromrebellen" vom Elektrizitätswerke Schönau Unterschriften, um den Druck auf Brüssel zu erhöhen und Hinkley Point C zu kippen.
Hier geht´s zur Kampagne

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