Berufe von I-Z stellen sich vor

Kleine Berufsauswahl

Raumausstatter und zahnmedizinischer Fachassistent

Aufgaben von Restaurantfachfrau und Restaurantfachmann

Industrieelektriker
Fachrichtungen: Betriebstechnik oder Geräte und Systeme
Die Hälfte der Abschlussprüfung entspricht einem Teil der Prüfung zum Elektroniker.
Ausbildungsdauer: zwei Jahre. Die Zeit lässt sich bei einer späteren Weiterbildung zum Elektroniker anrechnen.

Medienkaufleute (früher Verlagskaufleute)
Die Azubis lernen alle kaufmännischen Abteilungen des Verlages kennen, ebenso die Redaktion. Dabei gibt es praktisch immer etwas Neues zu lernen, und es wird bestimmt nicht langweilig! Zum Ende der Lehre spezialisiert sich der Azubi auf einen der vielen Bereiche.
Voraussetzungen: Belastbarkeit, Freude am Umgang mit Menschen, kaufmännisches Denken, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit …
Mögliche Arbeitsbereiche: Finanzwesen, Kundenbetreuung, Marketing, Personal, Rechnungswesen, Vertrieb …

Personaldienstleistungskaufmann
Dieser Beruf steht sowohl Hauptschülern als auch Gymnasiasten offen. Ausgebildet werden die Lehrlinge durch Zeitarbeitsfirmen.
Der Begriff "Personaldienstleistung" beinhaltet alles rund um Suche, Auswahl, Einstellung, Leitung und Einsatz von Arbeitnehmern. Lehrlinge erfahren von Arbeitsorganisation, Arbeitsrecht, Sozialpolitik, Werbung, Recht, Auswertung von Arbeitsmarkttrends …
Ausbildungsdauer: drei Jahre
www.alle-achtung.info

Raumausstatter
Seit jeher schmücken Reiche ihre Wohnungen, sei es mit Wandteppichen oder Gemälden. Beim heutigen hohen Lebensstandard legen auch immer mehr Normalverdiener Wert auf eine schöne Wohnung. Zur Seite steht ihnen bei der Gestaltung ein Raumausstatter, der neben handwerklicher Kompetenz mit einem Gefühl für Farben und Formen wirkt. Seine Aufgaben: Anfertigung von Sonnen- und Sichtschutz, Dekorieren, Polstern, Bodenbelagsverlegung, Decken- und Wandbekleiden …

Restaurantfachfrau, Restaurantfachmann
Aufgaben: Begrüßung, Bedienung, Beratung bei der Gerichtwahl, Kassierung … Zudem kommen, je nach Betrieb, weitere Aufgaben hinzu: Erstellung der Speisekarte, Vorbereitung der Tische, Bereitstellung von Hilfsmitteln, Etagenservice (im Hotel) …
Arbeitszeiten: oft feiertags, am Wochenende oder Abend
Voraussetzungen: Freude am Umgang mit Menschen, Teamfähigkeit, keine Arbeitsscheu, Gefallen an Nahrungsmitteln, gute Ausdrucksfähigkeit, gute Beobachtungsgabe, gutes Gedächtnis, ästhetisches Gespür, Mathematik …

Sozialversicherungsfachangestellte
Diese wichtige Berufsgruppe bearbeitet versicherungsrechtliche Fälle und klärt Sozialversicherungsverhältnisse. Im dritten Ausbildungsjahr spezialisieren sich die Lehrlinge auf eins der Fachgebiete:
Gesetzliche Renten- und Unfallversicherung
Allgemeine Krankenversicherung
Knappschaftliche oder landwirtschaftliche Sozialversicherung

Ausbildungsdauer: drei Jahre
Ausbildungsort: Betrieb und Berufsschule
Mögliche Arbeitgeber: Verbände, Krankenhäuser, Krankenkassen …
Arbeitsort ist hauptsächlich das Büro. Kundenkontakt findet meist per Telefon statt, sehr selten auch im Außendienst.

Verfahrensmechaniker – Kunststoff- und Kautschuktechnik
Früher Kunststoffverarbeiter genannt, beschäftigen sich diese Fachleute mit einem Produkt, das in unserem Leben eine große Rolle spielt: Kunststoff, eigentlich polymere Werkstoffe.
Ausbildungsdauer: drei Jahre
Ausbildungsort: Schule oder Betrieb

Voraussetzungen:
Verständnis für Technik
Logisches Denkvermögen
Gutes Konzentrationsvermögen
Freude an Chemie, Physik und Werken

Winzer
Besonders in Baden-Württemberg ist der Weinbau eine große Erwerbsquelle. Obwohl Weinberge nur 1,7 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ausmachen, erzielen Winzer zwanzig Prozent der Verkaufserlöse. Vielleicht ist dies ein Grund, warum immer mehr junge Leute sich für den Winzerberuf entscheiden, ohne selbst aus einer Winzerfamilie zu stammen.
Viele frischgebackene Winzer arbeiten in großen Betrieben. Statistisch gesehen legen beim Betriebsgrößenvergleich nur noch jene zu, die mehr als acht Hektar "beackern". Da ergeben sich sicher Arbeitsmöglichkeiten für Neulinge und Quereinsteiger.

Zahnmedizinischer Fachassistent
Nicht nur der Zahnarzt hat in seiner Praxis eine große Bedeutung, sondern auch seine Helfer. So kümmert sich der zahnmedizinische Fachassistent z.B. um die Anfertigung von Röntgenbild und Gebissabdruck oder um die Dokumentation der Behandlungsmaßnahmen. In der Ausbildung werden zahnmedizinische Kenntnisse ebenso vermittelt wie solche zur Praxisverwaltung und ggf. Pädagogik.
Ausbildungsdauer: dreieinhalb Jahre
Ausbildungsort: zahntechnisches Labor

Zimmerer
Wenn´s um Holz geht, sind Zimmerer gefragt. Sie kümmern sich z.B. um den Innenausbau oder die Renovierung eines Hauses, aber auch um den Bau von Gebäuden, Dachstühlen, Hallen, Treppen etc.
Ausbildungsdauer: drei Jahre
Ausbildungsorte: Betrieb, Berufsschule
Voraussetzungen: Freude an der Berechnung von Maßen, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, handwerkliche Geschicklichkeit, körperliche Belastbarkeit, Schwindelfreiheit, Sorgfalt, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein …